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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 222 mal aufgerufen
 SINATRA - DIE STUDIO-ALBEN
F. X. Huber
Fahnenflüchtiger


Beiträge: 408

06.09.2010 14:57
America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Nachdem Holger M. Schnabl das wieder aufgelegte Album Sinatra '65 bereits ausführlich besprochen hat, ist es an der Zeit, einige Worte über America, I Hear You Singing zu verlieren.



America, I Hear You Singing
This Is a Great Country
The House I Live In
The Hills of Home
This Land Is Your Land
Give Me Your Tired, Your Poor
You're a Lucky Fellow, Mr. Smith
A Home in the Meadow
Early American
You Never Had It So Good
Let Us Break Bread Together
The Stars And Stripes Forever




Das 1964 erschienene Album markiert eine der viel zu raren Gelegenheiten, bei denen die beiden Ikonen des Musikgeschäfts ihrer Zeit zusammen gearbeitet haben: Frank Sinatra und Bing Crosby. Nach dem Filmerfolg von Cole Porters High Society (MGM 1958) sollte es einige Jahre dauern, bis sich die beiden Granden wieder im Aufnahmestudio trafen.
Im Vorfeld des vorliegenden Albums waren im Sommer 1963 bereits zwei hervorragendende Trios mit Dean Martin entstanden, die im Rahmen der Reprise Musical-Serie auf dem Album Guys & Dolls erschienen sind. Die Inspiration jener Zusammenarbeit mag es gewesen sein, die den Grundstein für drei weitere Projekte in der Konstellation Sinatra/Crosby gelegt hat, welche allesamt auf das Jahr 1964 datieren. Dies sind: America, I Hear You Singing (Januar/Februar 1964); Robin and the 7 Hoods (April 1964); 12 Songs of Christmas (Juni 1964).
Nachdem die beiden letzteren Alben bereits auf CD erschienen waren (das Weihnachtsalbum versteckt sich auf einer Bonus-CD zum 2008 erschienenen Best of mit dem Titel Nothing But The Best), wartete America, I Hear You Singing - und mit ihm die Sinatra-Fangemeinde - am längsten auf seine Wiederveröffentlichung.

Im Sommer 2010 war es endlich so weit: Sinatra Enterprises legte die Zusammenstellung unter dem Universal-Label wieder auf.
Die Ausstattung findet dabei jene Mischung aus zurückhaltender Originaltreue, die viele andere CD-Wiederveröffentlichungen vermissen lassen. Die Gestaltung des vorderen Covers ist im Vergleich zur Langspielplatte weitestgehend unverändert, ein Umstand, der leider längst nicht mehr als Selbstverständlichkeit gelten darf. Dabei gehört zum Respekt vor einem erfolgreichen Album neben der inhaltlichen Integrität eben auch die Erhaltung gesamten originalen künstlerischen Konzeptgestaltung. Die Produzenten machen im vorliegenden Falle keine dubiosen marketingtaktischen Experimente, was ihnen hoch anzurechnen ist.
Vor diesem Hintergrund stört es denn auch nicht, dass auf der CD selbst und im Inlay, welche beide in einem sowohl ansprechenden als auch im Hinblick auf das Originaldesign durchaus stimmigen Hellblau gehalten sind, einzig Frank Sinatra verewigt ist. Eine dezent merkliche geschäftliche Motivation sei den Verantwortlichen bei Universal angesichts des Umstandes zugestanden, dass sie sich entschieden haben, uns mit der vorliegenden CD-Ausgabe zu beglücken.

Wie es heutzutage allgemein zum guten Ton gehört, wurde die CD digital neu abgemischt. Die Stereo-Tonqualität erweist sich als vorzüglich, was nicht zuletzt dem Einsatz hochwertiger akustischer Anlagen bei der Erstaufnahme geschuldet sein dürfte. Tontechnisch gehört diese CD zum Besten, was heutzutage von Sinatras Werk auf dem Markt erhältlich ist. Aber andererseits kann an dieser Stelle die Bemerkung nicht ausbleiben, dass sie auch zum Neuesten gehört, was man sich von Sinatra heutzutage in den Plattenschrank stellen kann. Wenn die Wiederveröffentlichungen nicht ausbleiben, stehen uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten klangtechnisch große Zeiten bevor.
Die Höhen und Tiefen sind allesamt sehr schön ausbalanciert und entbehren so manches Mal auftrender oftmals diversen Abmischungsmodeerscheinungen geschuldeten Dominanzen auf der einen oder der anderen Seite. So entsteht ein insgesamt tendenziell trockener Klang, der vor allem den ruhigen und dramatischen Passagen in Form einer maximalen Intimität stark zuträglich ist. Es lässt sich konstatieren, dass die Tontechnik sich in perfekter Weise dem Sujet der Platte untertan gemacht hat; eines von vielen Anzeichen liebevoller, handwerklich versierter Produktion, wie sie heute leider eher die Ausnahme denn die Regel ist.
Der renommierte Produzent Sonny Burke verstand augenscheinlich sein Handwerk, ebenso wie die Toningenieure Lowell Frank und Billy Putnam, die zu Recht in den Album-Informationen mit einer besonderen Erwähnung bedacht werden.

Das Booklet beinhaltet neben einem ebenso informativen wie kurzweiligen Geleitwort des Produzenten Burke ein gutes Dutzend thematisch stimmiger patriotischer Aphorismen von großen Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte, unter anderem Franklin, Whitman und T. Roosevelt. Somit erfährt der Besitzer des Albums auch in Textform eine passende, würdige Einstimmung auf das, was ihn beim Hören erwartet.
Zur Abrundung liefert das Begleitheft zwei ganzseitige Hochglanz-Fotografien von den Aufnahmesessions, die die Protagonisten bei der Arbeit zeigen. Lobend zu erwähnen ist nicht zuletzt der Umfang des Booklets, welcher mit vier Textseiten genau das richtige Maß zwischen dem schalen Beigeschmack des Zuwenig und der Prätentiosität überambitionierter "Romane" im Begleitmaterial trifft. Einzig bei den discographischen Informationen muss der Käufer Abstriche machen, jedoch sollte bei Aufnahmen dieser Ära, entsprechendes Interesse vorausgesetzt, die Recherche keine unverhältnismäßigen Probleme aufwerfen, so dass die Weglassung einer Besetzungsliste nicht allzu schwer wiegt.
Die Ausführungen über die Ausstattung können nicht beendet werden, ohne auf die besondere Beschaffenheit des Papiers einzugehen, auf dem das Begleitmaterial wie auch die Covers gedruckt sind. Es handelt sich um ein besonders hochwertiges Material von ungewöhnlicher Stärke, das zur Verbesserung der Optik und Haltbarkeit durchgehend hochglanzbeschichtet ist, wie man es etwa von Magazincovers kennt. Der weitgehend gestochen scharfe Druck (mit minimalen Unschärfen im Textteil auf Seite 6 in der Ausgabe des Rezensenten) kommt auf diesem Medium durch maximalen Kontrast besonders gut zur Geltung und bestärkt den Gesamteindruck, dass sowohl die Originalzusammenstellung als auch die Wiederauflage einer außerordentlich sorgfältigen und Produktion unterlagen. Die Aufmachung ist insgesamt vorbildlich zu nennen. Es wäre wünschenswert, wenn die von Universal angewandten hohen Standards zum generellen Vorbild für Klassiker-Veröffentlichungen würden. Solchermaßen ausgestattete CDs stellen einen besonderen Schmuck für jeden Plattenschrank dar.

Doch kommen wir nun zum musikalischen Inhalt der LP. Wie bereits angedeutet, verspricht die Paarung Crosby/Sinatra Superlative (Vorweg erwähnt: beide befinden sich 1964 stimmlich in erwartet guter Verfassung). Kann America, I Hear You Singing die durch die Rahmenbedingungen gesetzten hohen Erwartungen erfüllen?
Das inhaltliche Programmkonzept ist klar abgegrenzt: Frank Sinatra, Bing Crosby und Fred Waring's Pennsylvanians - ein Vokal- und Orchesterensemble, das vor allem in den Vorkriegs- und Kriegsjahren mit choral geprägten Darbietungen zu beträchtlichem Ruhm gelangt war - bringen in wechselnden Konstellationen ein Dutzend patriotischer amerikanischer Lieder zu Gehör. Obwohl mit Nelson Riddle, Roy Ringwald, Tom Scott, Hwaley Ades, Dick Reynolds, Jack Halloran und Harry Simeone sieben Arrangeure an der künstlerischen Ausgestaltung des Albums Teil hatten, macht das Gesamtkunstwerk einen bemerkenswert homogenen Eindruck. Dafür ist zu einem Gutteil der charakteristische Stempel verantwortlich, den Fred Waring's Pennsylvanians den einzelnen Stücken mit ihrem unverkennbaren choralen Stil zu verleihen verstehen.

Und so kommt es denn auch, dass sich trotz des formal vielschichtigen Bouquets aus hmynischen (America, I Hear You Singing), ausgelassen swingenden (This Land Is Your Land), dramatischen (The House I Live In) und and die amerikanische Marschmusik des 19. Jahrhunderts gemahnenden (The Stars And Stripes Forever) Kompositionen beim Hören der Eindruck einer gewissen Redundanz einstellt.
Während kaum etwas auf dieses Album weniger zutreffen könnte als die Aussage, ein Song sei wie der andere, erzeugen sie doch im Nachhinein thematisch und waringsch bedingt alle den Eindruck, als sei dem so. Die konzeptionelle Einheit ist so konsequent zur Dominanz getrieben worden, dass sie zu Lasten der inneren Spannung und Heterogenität geht, die den Spannungsbogen von guten Alben als "Miniatur-Konzerte" über 40 Minuten lang aufrecht und somit das Publikumsinteresse am Leben erhält.

Die künstlerische Darbietung ist durchweg solide und von technisch hohem Niveau, obgleich sich zugegebenermaßen über die Eigenwiligkeit von Simeones Sousa-Bearbeitung trefflich streiten ließe - es bleibt ein Ausnahmefall, die überwiegende Mehrheit der Arrangements wirkt ausgesprochen passend. Sinatra, Crosby und die Pennsylvanians geben angesichts des hehren Projekts alles (und noch ein bisschen mehr), sie lassen hinsichtlich ihrer Performance keine Wünsche offen. Allein kann auch die allgemeine Einsatzbereitschaft nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Zusammenstellung wie oben erwähnt die innere Vielschichtigkeit in der Wirkung etwas vermissen lässt.
Nichtsdestoweniger hält America, I Hear You Singing das eine oder andere Highlight bereit. Die im Rahmen der Complete Reprise Studio Recordings vorab auf CD erschienene Sinatra-Darbietung von The House I Live In gehört unangefochten zu den ausdrucksvollsten lyrischen Aufnahmen des Künstlers.
Ein Stück wie This Land Is Your Land zu verschandeln ist per se schon ein schwieriges Unterfangen, für einen Mann von Crosbys Kaliber hingegen gänzlich unmöglich, so dass in der Kombination der Umstände eine in höchstem Maße ansprechende Fassung dieses traditionellen Klassikers entstanden ist. Wer Mr. Booze mag, wird auch dieser Aufnahme einiges abgewinnen können.
Noch herausragender als die beiden oben genannten Darbietungen jedoch ist das Prunkstück des Albums, Bing Crosbys beseelte Interpretation von A Home In The Meadow, jener mit dem für den Filmklassiker How the West Was Won hinzugedichteten Text von Samuel Cohen aufgewerteten Fassung der alten englischen Volksweise Greensleeves. Leidenschaftlichen Anhängern von Frank Sinatra sollte diese Melodie, sofern nicht anderweitig geläufig, aus dem Weihnachtsalbum A Jolly Christmas bekannt sein, wo sie für The Bells of Christmas Pate stand. Crosbys ausdrucksvolle, von tiefer Melancholie getragene Interpretation bildet den atmosphärischen wie künstlerischen Höhepunkt des Albums. Wer Crosbys Kunstfertigkeit erleben will, braucht sich nur diese Aufnahme zu Gemüte zu führen, und alle Zweifel sollten beseitigt sein. Daher verdient sie es auch, als Anspieltipp für America, I Hear You Singing angeführt zu werden.

Die CD-Veröffentlichung des Albums war nicht nur aus komplettistischen Gründen überfällig, die Anschaffung ist auch für den, der Sinatras Beiträge bereits kennt, einer Überlegung wert. Wenn das Album als Ganzes auch keinen Legendencharakter hat, so ist es doch weit davon entfernt, in der Bedeutungslosigkeit zu überdauern, die ihm aufgrund der Veröffentlichungspolitik während der vergangenen Jahrzehnte zugedacht war.
Solch ein Schicksal würde dem kunstfertigen Aufwand der Produktion und Wiederveröffentlichung nicht gerecht und übersähe sträflich die programmatischen Glanzmomente. Zudem ist das derzeitige Preis-Leistungs-Verhältnis höchst erfreulich, so dass ich jedem zu einem Kauf raten kann, der fortgeschrittenes Interesse an Sinatras Werk hat. America, I Hear You Singing gehört auf jeden Fall in seiner Gänze in die gut sortierte Privatsammlung.

Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind.

Holger Schnabl
Prinzipal & Melancholiker


Beiträge: 1.635

06.09.2010 20:16
#2 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Guten Tag!

Werthes Publicum, meine sehr verehrten Damen und Herren: Ich hoffe sehr, Sie alle erfüllt die Rezension des Kollegen mit ähnlich großer Befriedigung wie mich, Ihren Prinzipal. In der Tat sind es Beiträge von solch hervorstechender Qualität, welche dem dieser elektronischen Einrichtung vorangestellten Anspruch „das mit Abstand erquickendste Sinatra-Forum“ zu seyn, mehr als gerecht werden.

In der Tat erwäge ich nun gar einen Ankauf, was vor wenigen Tagen noch mehr als unwahrscheinlich gewesen wäre.

Allen noch einen gemütlichen Abend
H.S.


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F. X. Huber
Fahnenflüchtiger


Beiträge: 408

08.09.2010 00:06
#3 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Vielen Dank für die Wertschätzung. Bekanntlich liegt mir der Focus auf der Qualität, nicht auf der Quantität. Daher schreibe ich vorzugsweise dann, wenn ich etwas zu sagen habe, anstatt mich in Oberflächlichkeiten zu verlieren.

Wenn es auch einmal länger dauert, bis sich wieder ein Diskussionsthema ergibt, so ist das doch kein Grund, den Niedergang dieses Forums zu beschwören. Es schadet niemandem, wenn es Monate oder gar Jahre brach liegt. Der Todesstoß wäre in jedem Fall absolut unnötig und allenfalls mit einem Überhandnehmen der laufenden Kosten zu rechtfertigen. Immerhin besteht die Chance auf zukünftige Diskussion fort, womöglich werden kommende Generationen diese Plattform noch nutzen, wenn wir alle längst unter der Erde sind. Und wenn nicht, dann nicht. Die Möglichkeit gilt es zu erhalten.

Aber ich schweife ab ...

Sofern sich jemand entscheiden sollte, besagtes Album zu erwerben, wüsste ich gerne, inwieweit meine Meinung auf Konsens trifft, oder auch nicht. Diskussion heißt das Stichwort.

Be who you are and say what you feel because those who mind don't matter and those who matter don't mind.

Holger Schnabl
Prinzipal & Melancholiker


Beiträge: 1.635

08.09.2010 12:14
#4 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Guten Tag!

Zitat
Bekanntlich liegt mir der Focus auf der Qualität, nicht auf der Quantität. Daher schreibe ich vorzugsweise dann, wenn ich etwas zu sagen habe, anstatt mich in Oberflächlichkeiten zu verlieren.

Wenn es auch einmal länger dauert, bis sich wieder ein Diskussionsthema ergibt, so ist das doch kein Grund, den Niedergang dieses Forums zu beschwören. Es schadet niemandem, wenn es Monate oder gar Jahre brach liegt




Je nun, hier gilt es ganz besonders sorgfältig abzuwägen.
Freilich sind es die Qualitätsbeiträge, welchen den eigentlichen Geist dieser hochersprießlichen Einrichtung ausmachen, jedoch gilt es nichts trotz Desto danach zu trachten, den Eindruck einer verwaisten Einrichtung nach außen tunlichst zu vermeiden.

Dieser Eindruck entstünde jedoch nur allzu leicht, würden über Wochen hinaus keine neuen Beitraege geschrieben. Aus diesem Grunde ist es - Qualitätsanspruch her oder hin - angezeigt, das Forum regelmäßig zu füttern, mit anderen Worten den Spagat zwischen „Anspruchsvollem“ und „Trivialem“ zu schlagen. Dies freilich in möglichst eleganter und stilvoller Art und Weise. Zwangsläufig geht damit einher, dass die Beiträge dann auch fallweise weniger umfangreich ausfallen dürfen, beispielsweise wie in den leider vernachlässigten Threads „zuletzt gekauft“ oder „Ohrenfutter und Augenschmaus“. Eine mit Bedacht herbeigeführte Balance sichert die Kontinuität der Einrichtung und signalisiert - besonders wichtig - Leben nach außen.

Allen noch einen gemütlichen Abend
H.S.


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F. X. Huber
Fahnenflüchtiger


Beiträge: 408

08.09.2010 16:10
#5 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Wieder einmal muss ich dir Recht geben. Jedoch gestaltet sich die Abwägung als nicht so einfach, weil nicht nur die Gefahr der trivialen Überschwemmung an allzu häufigen Beiträgen hindert, sondern auch der alle Kreativität im Keim erstickende Erfüllungsdruck. Freilich werde ich mir den principalen Rat zu Herzen nehmen und so oft als möglich auch kürzere Beiträge verfassen, andererseits kann ich nicht umhin, auf die Worte des unsterblichen Louis Armstrong zu verweisen ...

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Ulrich Groh
Erzürnter


Beiträge: 191

09.09.2010 21:14
#6 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Guten Abend,
bislang habe ich gezögert, doch nach Lektüre dieser ausführlichen Rezension werde ich mir das Album nun auch einverleiben. Bin schon gespannt auf die erwarteten Wohl- (und sicher auch Miss-) klänge!
Grüße an alle,
der Neue in diesem Forum (das mir übrigens gut gefällt)

"Die Überzeugung, dass es nur eine Wahrheit gibt und man selbst in ihrem Besitz ist, ist die tiefste Wurzel allen Übels der Welt." (Max Born)

F. X. Huber
Fahnenflüchtiger


Beiträge: 408

22.10.2010 03:10
#7 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Aber gekauft hat es dann doch (noch) keiner? Schade.

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Holger Schnabl
Prinzipal & Melancholiker


Beiträge: 1.635

22.10.2010 14:16
#8 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Guten Tag!

In der Tat, ich überlege noch. Wenn einem die Sinatra-Songs des Albums geläufig sind, man sich Bing Crosby zumindest nur gefallen lässt, einem an Fred Waring wenig liegt und man Patriotismus ganz allgemein mit einigem Vorbehalt gegenübersteht, muss man in der Tat über einen langen Schatten springen, um sich dies Werk in den Korb zu legen. Vermuthlich wird zumindest in meinem Falle irgendwann das Argument des Vollständigkeits-Anspruchs der Sammlung den Sieg davontragen, aber diesem Sieg wird immer ein schaler Beigeschmack anhaften.

Allen noch einen gemütlichen Abend
H.S.


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T.Bode
Verschollener


Beiträge: 836

22.10.2010 16:10
#9 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

Zitat
Aber gekauft hat es dann doch (noch) keiner? Schade.



Holger und Ulrich warten auf die neue Monster-Box, ein Teil dessen wird "America I Hear You Singin'" sein...



Thorsten Bode

Züchtige mich, Herr, - doch mit Maßen und nicht in deinem Grimm, auf daß du mich nicht aufreibst.

Ulrich Groh
Erzürnter


Beiträge: 191

22.10.2010 18:49
#10 RE: America, I Hear You Singing (Reprise-Album 1964) Zitat · antworten

In der Tat befindet sich das Album seit etlichen Wochen in meinem Besitz. Weitestgehend stimme ich der ebenso ausführlichen wie excellenten Rezension von Franz zu, die hoffentlich noch weitere, bisher zögernde Sinatra-Bewunderer zum Kauf animieren sollte.

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